la même chose
Ein kleines Rechteck in der Mitte der Leinwand - ein Fernsehgerät. Die dunkelhäutige Sprecherin einer Nachrichtensendung kündigt eine Tragödie an
»Zwei Häuser - beid' an Ansehen gleich - entfachen neuen Streit aus altem Hass im lieblichen Verona, dem Schauplatz unseres Stückes! Und Bürgerblut beschmutzet Bürgerhände. Aus unheilvollem Schoß der beiden Feinde entspringt ein Liebespaar - unsternbedroht! Und es begräbt, welch jammervoll und furchtbar traurig Los, der Väter fortdauernder Streit ihr Tod. Von dieser Liebe, die vom Tod gezeichnet, der Wut der Eltern, die von neuem stets entbrannt und durch den Tod der Kinder erst ihr Ende fand, davon soll hier berichtet werden!«
» ... im lieblichen Verona ...« von heute oder morgen explodiert die Leinwand. Fetzige Schlagzeilen knallen ins Bild, die die aufgeputschte Stimmung erklären und die Protagonisten vorstellen. Hubschrauber kreisen über einer von Intrigen verseuchten Stadt, geben den Blick frei auf die Wolkenkratzer rivalisierender Familienkonzerne. Stakkatoartig bringt die hämmernde Musik das Kino zum Beben, »delirische Kamerabewegungen, aberwitzige Schnittfolgen im Stil der Musikvideos reißen den Zuschauer in ein Inferno ungezügelter Gewalt«. (Peter Hasenberg, FILMDIENST)
(aus "Kultfilme" der Heyne-Filmbibliothek)
gewidmet diesem Post von Mausi :)

2 Comments:
Krass. Mir wurde fast noch nie was gewidmet.
hach ich mag dich nicolein!
:)
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