ich kann nichts dafür, ich bin so...

25 Februar 2006

Emmerich-Filme

Roland Emmerich (*10.11. 1955 in Sindelfingen) ist ein deutscher Filmproduzent, Regisseur und Drehbuchautor. Ein deutsches "Wunderkind" in den Gefilden Hollywoods.

Seine Filme gefallen mir nicht. Abgesehen von den überaus großen Anzahl an Special Effects, die wunderschöne Bilder liefern und einer Auswahl an heroischer Musik in seinen Filmen. Sind die Filme meines Erachtens nach allesamt schlecht.

Emmerich bietet Popcorn-Kino vom Allerfeinsten. Wie schön erwähnt, gewaltige Bilder und gute Musik. Die Charaktere in seinen Filmen, sind oft Menschen, die Familie haben und außergewöhnliche Jobs. In Wirklichkeit kann sich niemand mit ihnen identifizieren. Aufgrund der unrealistischen Begebenheiten seiner Filme. Trotz allem versucht er über diese Charaktere, das Publikum zu erreichen. Es gelingt ihm...eher nicht. Da die Menschen, in übertrieben dargestellten Situationen,
Ungewöhnliches leisten. Solche Situationen werden, so bestimmt niemals stattfinden werden, zumindest nicht in unserem Zeitalter.
Große Schwächen liefern auch die Dialoge seiner Filme. Nicht einer, ist es wert aufgeschrieben und für die Ewigkeit festgehalten zu werden. Sie sind fad und langweilig.

Das gefällt dem Mainstream, er bekommt was vorgesetzt und muss sich keine Gedanken mehr über Hintergrund des Films (den er gerade gesehen hat) machen. Genau das ist es was Filme von Roland Emmerich, zu schlechten Filmen machen.
Ein geschlossener Plot, ein Thema, was abgearbeitet wird und gut ist. Keine offenen Fragen, kein Anhaltspunkt der zum Nachdenken anregt.
Und am Ende ist alles Friede, Freude, Eierkuchen...
Ja so gefällt das dem Mainstream...

Auch finde ich seine Filme, sehr patriotisch. Der Patriotismus bezieht sich aber, in meinen Augen, auf den amerikanischen Patriotismus. Wenn ich mir, Bilder von "Independence Day" oder "The Day after Tomorrow" ins Gedächtnis rufe...fallen mir spontan, zwei Reden, von den Präsidenten ein. Sie drücken sich in einer Art von Patriotismus aus, wie sie nach dem 11.09.2001, in den Medien, zu sehen war. Sie richten sich an das Volk der USA. Die Präsidenten richten sich an ihr Volk um es zu motivieren gegen alle bevorstehenden Probleme zu kämpfen. Dankbar nimmt das amerikanische Volk solche Reden entgegen. Es fängt an zu jubeln und es "spuckt in die Hände".
Der Ausdruck dieses Patriotismus, macht Roland Emmerich's Filme zu amerikanischen Filmen. Blockbustern, Mainstream-Kino...vorgekaut und für das Volk serviert.

Alles in Allem gesehen muss man Emmerich-Filme nur einmal gesehen haben...und das auch nur um mitreden zu können...wenn mal über sie geredet wird.

1 Comments:

At 25/2/06 18:23, Anonymous Anonym said...

emmerich arbeitet nach seiner berufung, und die ist es nun mal die massen zu unterhalten. und das macht er gut. ich persönlich mag seine filme auch nicht, aber nimmt auch nicht für sich in anspruch ein künstler zu sein.

 

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