Heimat...

Ich komme aus einer kleiner verschlafenden Stadt names Genthin...die Stadt hat für mich allerdings nich viel zu bieten. Es herrscht eine große Arbeitslosigkeit und auch die Freizeitangebote sprachen mich nie an. Ich entschloß mich daher vor ungefähr 2 1/2 Jahren die Stadt zu vrelassen. Allerdings trieb mich eher die Arbeitslosigkeit da weg. Genthin...hmm...was kann ich über meine Heimatstadt sagen. Die Entwicklung die ich so mitbekomme ist erstaunlich. Eine Umgehungstraße wurde gebaut...der Marktplatz "modernisiert"...und es entstanden viele neue Einkaufsmöglichkeiten...was mich durch die Arbeitslosigkeit allerdings sehr verwundert. Das Wahrzeichen der Stadt ist der hierzusehende Wasserturm. Auch er wurde "restauriert" und fast in seinem Ursprungszustand wiederhergestellt...es fehlen lediglich ein paar Statuen die an das dritte Reich "erinnern" und darum wurden sie weggelassen. Der Größte Arbeitgeber der Stadt ist die Henkel AG die da seit 1990 wieder das Waschmittelwerk übernommen hat. Vielleicht denkt ihr ja mal dran, wenn ihr mit Persil wascht ;). Genthin erlangte Ende der dreißiger Jahre auch traurige Berühmtheit...am 22.12.1939 ereignete sich das größte Zugunglück der Geschichte Deutschlands, mit 278 Toten und 453 Verletzten. Seit einigen Jahren erinnert ein Denkmal auf dem neuen Bahnhofsgelände daran. Objektiv gesehen ist Genthin bestimmt eine nette Kleinstadt in der man gut leben kann, mein subjektiver Eindruck ist aber eher, nein ich will dort nicht mehr leben und bin darum auch froh das ich damals meinen Entschluß wegzugehen nicht bereut hab.

1 Comments:
eigentlich schade, ich bin in Genthin geboren und wohne heute nach mehr als 55 Jahren immer noch hier, natürlich ist die Arbeitslosigkeit groß, denn alle großenBetriebe wurden nach der Wende platt gemacht, die Jugend wandert aus und wir Alten / und Kranken wie ich bleiben zurück.
Trotzdem fühle ich mich wohl hier, es lebt sich schön in so einer grünen Stadt mit viel Wasser und meist auch lieben herzlichen hilfsbereiten Menschen.
Auch meine Brüder besuchen öfter noch ihre alte Heimatstadt.
MfG Heidi
Ich wohne im ehemaligen SÜD III, hinter den Schranken, die leider die Stadt nun teilte. Aber hier wurde sehr viel saniert udn auch ich bekam so eine schönen Wohnung ab, in der ich mich wohl fühle und solange ich sie als EU-Rentner noch bezahlen kann, werde ich hier auch wohnen bleiben.
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